Vom 14.–18. September 2026 fand die 17. Edirom Summer School in Paderborn im Software Innovation Campus (SiCP) statt. Wie jedes Jahr konnten sich die Teilnehmer*innen der elf verschiedenen Kurse mit Themen rund um Digitale Edition, Musikcodierung, X-Technologien sowie KI-gestützter Codierung auseinandersetzen. Laurent Pugin hielt am Eröffnungstag die Keynote mit dem Titel „Model and tool developments: the art of slow coding“ und hielt dabei ein Plädoyer für belastbare und nachhaltige Daten.

Beethovens Werkstatt beteiligte sich auch in diesem Jahr auf vielfältige Art und Weise an der Edirom Summer School. Maximilian Greshake und Richard Sänger wirkten als Teil des vierköpfigen Orgateams maßgeblich an der Umsetzung mit.

Lisa Rosendahl und Richard Sänger hielten erneut den MEI-Einführungskurs, der praktische Übungen zur Erstellung einer MEI-Codierung umfasste. Um sich intensiver der Codierung von Metadaten innerhalb des MEI-Headers widmen zu können, wurde der Kurs in der diesjährigen Auflage um einen Tag erweitert.

In dem zweitägigen Kurs „Introduction to Edirom-Online“ gab Kristin Herold gemeinsam mit drei anderen ViFE-Kollegen (Hizkiel Mitiku Alemayehu, Daniel Jettka, Francesco Maccarini) eine Einführung in das Erstellen einer eigenen Edirom-Online und die damit verbundenen Möglichkeiten für die Musikedition.

Maximilian Greshake und Richard Sänger stellten mit ihrem Workshop „How to SVG: Zeigen statt Beschreiben“ in einem kurzen 90-minütigen Format das im Projekt Beethovens Werkstatt entwickelte Konzept der Darstellung und Vermittlung mittels SVGs vor und reflektierten über Schwierigkeiten und Erkenntnisgrenzen. In einer anschließenden anregenden Diskussion wurde mit den Teilnehmer*innen über Möglichkeiten der Anwendbarkeit in anderen Projektkontexten gesprochen.

Weitere Informationen zur jährlich stattfindenden Summer School finden Sie auf der offiziellen Website zur ESS.